Virgen, das sonnige Plätzchen

 

Liebe Gäste, gerne informieren wir Sie über unseren Ort Virgen, dem sonnigen Plätzchen.

Virgen wird auch aufgrund seines Klima das "Meran von Osttirol" genannt. Es liegt auf 1.200 m Seehöhe im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern Süd.

 

Geschichte:

Einzelfunde aus der Jungsteinzeit (Hallstattzeit) belegen die frühe Anwesenheit von Menschen auf dem heutigen Gemeindegebiet - die Situla von Welzelach.

Die Besiedelungsgeschichte Virgens geht auf die Zeit um 500 vor Christus zurück, wobei der Kupferbergbau eine tragende Rolle spielte. Nach dem Ende der Römerzeit siedelten sich Slawen im Virgental an, die ab dem 8. Jahrhundert nach und nach von bairischen Siedlern assimiliert wurden. Die gleichzeitig einsetzende Christianisierung führte zur Einrichtung einer der ersten Pfarren in der Region. Im Mittelalter war Virgen Teil Kärntens und der Grafschaft Görz, 1500 wurde es an Tirol angegliedert. 

Der aus dem Slawischen abgeleitete Ortsname Virgen bedeutet sonniges Plätzchen. Grund für die sonnige Lage Virgens, das auch „Meran Osttirols" genannt wird, ist der Verlauf des Virgentals, das der Sonnenbahn folgt. Dadurch verliert Virgen im Dezember nur ein Drittel bzw. im Juni nur ein Siebentel der möglichen Sonnenscheindauer.

Der Name Virgen wurde erstmals 1160 als Virge urkundlich erwähnt.

Virgen liegt im nördlichen Osttirol und ist mit einer Fläche von 88,8 km² die sechstgrößte Gemeinde im Bezirk Lienz. Mit einem Anteil von rund 42 km² am Nationalpark Hohe Tauern steht knapp die Hälfte des Gemeindegebiets unter Naturschutz. Virgen umfasst das östliche, von der Isel durchflossene, Virgental von der Iselschlucht bis zur Ortschaft (Fraktion) Mitteldorf. Da die Isel vom Virger Schwemmkegel an die rechte Talseite gedrängt wird, liegen alle Siedlungen, mit Ausnahme der Fraktion Welzelach, auf der linken Talseite. Höchster Punkt ist der Hohe Eichham (3.371 m) in der Venedigergruppe. Auch der höchste Berg der Lasörlinggruppe, der Lasörling (3.098 m), liegt an der Grenze des Gemeindegebietes. Mit 2193 Einwohnern ist Virgen heute die bevölkerungsmäßig fünftgrößte Gemeinde Osttirols.

Der nördliche Teil des Gemeindegebietes, die Virger Nordkette, ist geologisch der alpinen Schieferhülle zuzuordnen. Diese Schieferhülle, die über einem Gneiskern liegt besteht aus einer oberen und einer unteren Schieferschicht. Die obere Schieferhülle besteht aus Kalkglimmerschiefer und Kalkphylliten, die durch fahlgelbe und bleigraue Farben sowie durch charakteristische Platten bzw. Bretter (Virger Bretterwand) erkennbar sind.

 

Wappen:

Das Wappen zeigt einen schwarzen Schild mit drei, in Pfeilform angeordneten, silbernen Rauten (Kristalle). Bild sehen Sie unten.
Das Wappen symbolisiert den einst ertragreichen Bergbau sowie den Mineralienreichtum der Gemeinde. Die Anordnung der Kristalle ist einer Darstellung nachempfunden, die sich im Portalbogen der Kirche in Obermauern wiederfindet.
Das Gemeindewappen wurde im Jahr 1972 verliehen.

 

 

 

 
 
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