Kunst, Kultur und Geschichte in Virgen

 

Virgen und Osttirol hat auch viele kulturelle Highlights
 

Hier nur einige Beispiele aus Virgen

 

Kapellen und Kirchen

 

Pfarrkirche zum Hl. Virgil:
Der römische Taufstein und die Jahreszahl 1110, die bei einem Umbau der heutigen Pfarrkirche gefunden wurde, weisen daraufhin, dass dieses Gotteshaus in Virgen sehr alt ist. Die gotische, vierjochige Kirche wurde 1516 geweiht, 1785 erweitert und mit bemerkenswerten Barockplastiken von Johann Patterer ausgestattet.

Ein Rundbogen trennt den fünfseitigen Chor vom Langschiff, der Turm mit dem Spitzhelm ist nordseitig angebaut. Die Innenausstattung aus der Mitte der 19. Jhdt. ist spätklassizistisch, die Deckenbilder stammen von Karl Rieder aus Schwaz (1937).
Antoniuskapelle:
Einjochige, frühbarocke Kapelle mit dreiseitigem Chor und kräftiger Putzfatschen-gliederung. Die Kirche liegt im Zentrum von Virgen, oberhalb der Hauptstraße.


Walllfahrtskirche "Maria Schnee" in Obermauern:
Am Westende von Virgen zweigt nordseitig der Kreuzweg nach Obermauern ab.
Es ist ein viel begangener Wallfahrtsweg, auf dem 14 Stationskreuze zur bekannten Wallfahrtskirche "Maria Schnee" hinführen.
Der Kreuzweg wurde in den letzten Jahren umfangreich und fachkundig saniert. „Maria Schnee" ist eine der kultur-historisch interessantesten Kirchen Osttirols.

In unserer Hausbibliothek finden Sie ein Buch über die Kirche mit noch viel mehr Infos darüber.

Von Ende Juni bis Mitte September werden - jeden Freitag um 17.00 Uhr - kulturhistorische Führungen kostenlos angeboten. Führungen können auch nach telefonischer Vereinbarung stattfinden.

Es finden bei uns jeden 13. eines Monats - von Mai bis Oktober - eine Fatimawallfahrt nach Obermauern zur Wallfahrtskirche Maria Schnee statt.
Treffpunkt ist um 19.00 Uhr bei der Pfarrkirche Virgen. Um ca. 19.30 Uhr findet dann die Messer in der Kirche statt.

Diese Kirche ist im 15. Jahrhundert im spätgotischen Stil erbaut worden, sie ist also 550 Jahre alt, die Jahreszahl am Frontbogen zeigt uns 1458 als letztes Baujahr an.
Gebaut wurde die Kirche von der Görzer Bauhütte - Lienz, Bauherr war der damalige Landesherr, Graf Leonhard von Görz und seine Gemahlin Paola von Gonzaga.

Sehr wertvoll ist diese Kirche durch die bestens erhaltenen Fresken an der Nordwand, die von einem Maler aus Südtirol, Simon Marenkl von Taisten, geschaffen wurden.
Es handelt sich um eine wertvolle biblia pauperum, die zur damaligen Zeit für das Volk, welches nicht lesen und schreiben konnte, an die Wand gemalt wurde.
Im Kirchenschiff ist die Passion Jesus von Nazareth dargestellt, im Altarraum an der Nordseite das Leben Mariens und an der Südseite, zwischen den Fenstern,
das Sterben, die Aufnahme in den Himmel und die Krönung Mariens.

Der mittlere Teil des Hochaltares ist im gotischen Ursprung erhalten mit holzgeschnitzten Figuren aus dem Jahr um 1425. Der Säulenaufbau des Hochaltares kam im 17. Jahrhundert dazu und ist im sogenannten gebändigten Barock gebaut.
Die schlanken Strebepfeiler tragen das Rippengewölbe, das in der Mitte mit bemalten Medaillons gehalten wird. Zarte Rankenmalerei verziert das Rippengewölbe.
Die Empore mit der Orgel stammt aus dem 18. Jahrhundert, die Orgel wurde 1733 von einem Salzburger Orgelbauer erstellt und 1925 von einem hiesigen Orgelbauer erneuert.

An der nördlichen Außenseite der Kirche steht der wuchtige Turm mit romanischen Bauelementen, eine in Stein gehauene Maria mit anbetender Stifterfigur und ein Marienbild in Form eines griechischen Tympanons zieren Turm und Nordwand.

An der Westfront ist das Hauptportal mit 3 eingemauerten Bergkristallen im Schlussstein, einem gedeckten Vorplatz, eine Eigenart von Wallfahrtskirchen und einem Fresko, das schon vor dem Jahr 1400 entstanden sein dürfte. Es zeigt das „letzte Abendmahl".
Ober dem Seitenportal an der Kirchensüdseite ist ein großes Christophorusbild gemalt, es stammt aus dem Jahr 1468 und wurde von einem Lienzer Kirchenmaler geschaffen.

Ein Relief ist Stein gehauen zeigt die Anbetung der hl. 3 Könige mit Gefolge, und eine Sonnenuhr aus dem Jahr 1601 erinnert an den damaligen Pfarrer und die Landesherrn, die mit ihrem Wappen verewigt sind. Auch ein romanischer „Petrus" ziert die Südwand.

Um diese wertvolle Kirche winden sich Legenden, Geschichten und Wunder, die dem Bauwerk Andacht und Mystik verleihen und zum Verweilen, Beten und Meditieren einladen.




St. Margareth Kapelle auf Budam:
Origineller frühbarocker Zentralbau (sechsseitig) von 1696, mit Zeltdach und geschmiedetem Kreuz. Im sterngewölbten Innenraum interessante Ausstattung: Altärchen (19. Jhd.) mit gutem Altarbild der Hl. Familie. Drei Barockbilder (Mariahilf, Dreifaltigkeit, Madonna mit Kind); vier Barockstatuetten (Florian, Silvester, Sebastian und Schmerzensmann).Bemerkenswerte, weithin sichtbare Lage.

 

Allerheiligenkapelle:
Das kleine Gotteshaus wurde an einen großen Felsen im Wald oberhalb von Marin gebaut und zählt zu den ältesten Kirchen in Tirol. Sie ist über einen Kreuzweg von Marin aus zu erreichen, kann aber nur von außen besichtigt werden.
Die Kreuzwegstationen wurden vom heimischen Künstle Werner Gsaller gestaltet.

 

Mariahilf Kapelle in Mellitz:
Zweijochige Kapelle, erbaut 1800, mit eingezogener Apsis, Satteldach und hohem verputztem Dacheiter. Segmentbogiges Portal. Tonnengewölbter Innenraum mit Stichkappen. Sehr reiche und qualitätsvolle Spätrokoko-Ausstattung. Prachtvoller Altar mit Mariahilf-Bild.



Kapelle beim Steffer: 
Einjochige, gemauerte turmlose, in den Hang gebaute Kapelle aus dem 18. Jhd. Mit Apsis, Satteldach, segmentbogigem Portal und Rundfenster im Giebel.
Innen reizvoller Barockaltar mit Rokoko-Pietá.

 

Kapelle Hl. Ottilie am Sonnberg:
Kleine, gemauerte, zweijochige Barockkapelle mit geradem Chorschluß, steilem Satteldach und hölzernem Dachreiter mit Zeltdach. Innen: Tonnengewölbe mit Stichkappen; reizvolles Barockaltärchen mit Mariahilfbild.
Von der übrigen Ausstattung sind noch zwei Engel und eine liebenwerte Statuette der Hl. Ottilie zu erwähnen. Weithin sichtbare Lage am steilen Berghang.

 

St. Magdalena Kapelle in Mitteldorf:
Große, zweijochige Barockkapelle (urkundlich erbaut 1655, 1791 erneuert) mit dreiseitigem Chor, steilem Satteldach und wuchtigem Fassadenturm mit achtseitigem Aufsatz und Zwiebelhaube. Kräftige Putzgliederung. Künstlerisch hervorragende Innenausstattung (Säulenaltar, viele Statuetten und Bilder). Markante Lage im Zentrum des Weilers Mitteldorf.

 

Appolonia Kapelle in Niedermauern:
Gemauerte, zweijochige Barockkapelle (1783 erbaut) mit dreiseitigem Chor und sechsseitigem, hölzernem Dachreiter mit Zeltdach. Der tonnengewölbte Innenraum birgt Deckenbilder von Josef Weiskopf, 1915 und einen Altar aus dem 19. Jhd.
Mit barockem Allerheiligenbild. Am Antependium Abendmahlsbild aus dem 19. Jhd. (signiert O.W.) Drei Barockstatuetten (Florian, Nepomuk, Sebastian) und ein bäuerliches Barockbild einer Pietá.

 

Nepomuk Kapelle in Gries:
Zweijochige gemauerte Kapelle - 1818 in barocken Formen erbaut - mit geschwun-genem Fassadengiebel, Polygonalchor, Satteldach mit Dachreiter und Zeltdach. Putzfatschengliederung. Über den ehem. Eingang an der Fassade Rundbogennische mit Barockfigur des Hl. Johannes Nepomuk, Innen flaches Tonnegewölbe und kräftige Pilastergliederung. Großartiges Rokoko-Altärchen mit Altarblatt (Nepomuk), Büsten der Hl. Augustinus und Nikolaus, Rokoko-Vortragskreuz.

 

Silveter Kapelle in Welzelach:
Gemauerte zweijochige Kapelle - erbaut 1642 - mit dreiseitigem Chor, hölzernem Dachreiter und Zeltdach. Sakristeianbau. Innen Giebeldach mit Holzkassettendecke, großartiger Barockaltar mit reicher Marmorierung und Statue des Hl. Silvester. Kreuzweg aus dem späten 18. Jhd. 36 Votivbilder. Malerische, weithin sichtbare Lage auf einem Felsvorsprung neben der Straße.


Hauskapelle beim Moser in Welzelach:
Im Bauernhof Moser in Welzelach befindet sich seit ca. 1890 eine Lourdeskapelle - eines der wenigen Beispiele von im Haus eingebauten Kapellen in Tirol, die daher kulturgeschichtlich von Bedeutung ist.

 

 

Kunstprojekt Virgen - Obermauern


Am Westende von Virgen zweigt nordseitig der alte Weg nach Obermauern ab.
Dieser ist ein sehr viel begangener Wallfahrtsweg, an dem 15 Stationskreuze zum Ziel hingeleiten - der bekannten Wallfahrtskirche Maria Schnee.

Die Geschichte dieses Kreuzweges führt zurück in das Jahr 1890. Damals wurden auf Initiative des Tierarztes Alois Stadler aus Welzelach die Kreuze aufgestellt.
Die zugehörigen Stationsbilder - ausgeführt als Ölgemälde im Stil der damaligen Zeit - wurden vom einheimischen Maler Alois Weiskopf d. Ä. Angefertigt.

In den letzten zehn Jahren erfuhr der Kreuzweg, der auf einer Gesamtlänge von 1,7 km durch eine wunderbare Kulturlandschaft führt, umfangreiche Sanierungsmaßnahmen - unter anderem wurden Lesesteinmauern erneuert, einheitliche Holzzäune errichtet, das „Kötterle" und das Bildstöckl fachkundig saniert.
Eine umfangreiche und dringend notwendige Generalsanierung der einzelnen Lärchenholzkreuze, - seit dem Jahre 1930 von Familien aus Obermauern und Welzelach erhalten - ist seit Jahren geplant, aber immer wieder verschoben worden.

Der Wunsch nach einer einheitlichen, attraktiven und zeitgemäßen Gestaltung des Pilgerweges wurde immer wieder an Pfarre, Gemeinde und Stationserhalter herangetragen.
Die Erhalter der Stationen haben sich im Jahr 2007 mit Vertretern von Pfarre und Gemeinde zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengetan und sich dieses ehrgeizigen Projektes
-der Erneuerung des Kreuzweges von Virgen nach Obermauern - angenommen.

Der ursprünglich gefasste Beschluss, lediglich die bestehenden Kreuze zu sanieren und mit neuen Bildern eines einheimischen Malers auszustatten, wurde auf Bestreben des Stationserhalters Herrn Oberwalder Alois nochmals überdacht und fand in PGR Vorsitzenden Ing. Alfred Entstrasser und Bgm. Dietmar Ruggenthaler aktive Mitstreiter.

In Gesprächen tauchte die Idee auf, einen gänzlich neuen Weg zu gehen. Ein künstlerisches Gemeinschaftswerk möchte man realisieren, so hieß es zuerst wohl etwas skeptisch.
Michael Lang, Alois Weiskopf, Virgil Fuetsch und Michael Fuetsch sind Holz- und Steinbildhauer aus Virgen. Gemeinsam formten sie ein Modell aus Serpentinstein mit einem Bronzerelief.

Dieses fand nach einigen Diskussionen schließlich die Zustimmung von Stationserhaltern, Gemeinde und Pfarre. Um noch letzte Zweifel auszuräumen wurde das Modell auch der einheimischen Bevölkerung vorgestellt - das Echo war durchwegs positiv.

Den Künstlern ist es wohl gelungen, den richtigen Weg zwischen Tradition und Moderne zu finden. Somit war der Weg für das ehrgeizige Kunstprojekt geebnet.

Um die Durchführung sowie die entsprechende Finanzierung zu erleichtern und nach außen hin geschlossen auftreten zu können, gründeten die Stationserhalter mit Vertretern der Pfarre und der Gemeinde die ARGE Kunstprojekt Kreuzweg Virgen - Obermauern.


Die vier einheimischen Künstler haben in vorbildlicher Gemeinschaftsarbeit die 15 ausdruckstarken Stationen geschaffen.
Die gewählten Ausgangsmaterialien sind Granat dafür, dass die Kunstwerke noch viele Generationen überleben werden. Zudem vereinen sie Eleganz und Monumentalität in sich.

Eine ideale Bereicherung sind die Meditationstexte von Altbischof Reinhold Stecher, welche als zusätzliche Schrifttafeln aus Bronzeguss unterhalb der Skulpturen angebracht sind.

 

Sehenswürdigkeiten
 

Denkmal - Botig
Erinnert an die große Not jener Tiroler Schicksalsjahre. Das kleine Denkmal auf dem Virger Botig - am Ostausgang vom Friedhof - trägt den Namen des Kommandanten, der beiden Geistlichen und der drei in den Kämpfen gefallenen Virgern.

 

Kriegerdenkmal
Das Kriegerdenkmal am Ortseingang von Virgen enthält die Namen von den Gefallenen beider Weltkriege. Ein bedeutender Bildhauer, Virgil Rainer, schuf die Plastik - 2 Soldaten in Zorn und Trauer - für die 42 Gefallenen des 1. Weltkrieges.

 

Silbergrube
Der Stollen mit einem 20 m langen Haupteingang und 8 m langen Seitengang kann man von Mitteldorf aus auf einem schönen Spazierweg in ca. 20 Minuten erreichen. Der Stollen wurde mit einem Gitter abgesichert und kann nur noch von außen besichtigt werden.

 

Burgrunie Rabenstein
Die in 1.410 m Höhe auf einem steil abfallenden Hügel stehende Burg Rabenstein oberhalb vom Ortsteil Mellitz wurde vermutlich im 12. Jahrhudnert erbaut. Die Burg war Sitz der jeweiligen Pfleger des "Urbaramtes" und Gerichtes in Virgen. In der noch teilweise erhaltenen Schloßkapelle sind Reste von Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert zu sehen.

 

 

Andere Sehenswürdigkeiten in Osttirol

 

Schloß Bruck in Lienz - Öffnungszeiten vom 18.05. bis 27.10.2013

Albin Egger-Lienz - Bauernmaler oder Wegbereiter der Moderne?

Fischgeschichte - Fischgerichte

Franz Walchegger - Malerei im Zeichen der Klassischen Moderne

Hermann Pedit - Arbeiten 1950 - 2013

Geschöpfe der Nacht - Fledermäuse - Geheimnisvolle Jäger am Schlossteich

Mehr Infos finden Sie unter: Museum Schloss Bruck

 

 

Schloß Anras - Öffnungszeiten für 2013 folgen in Kürze

An der Pustertaler Höhenstraße befindet sich direkt in Anras das Museum Pfleggerichtshaus Schloss Anras Das Schloss wurde ab dem 13. Jhdt. als Sommerresidenz der Bischöfe von Brixen erbaut und es ist ein wichtiger Träger einer interessanten Geschichte. Kunst, Kultur und Natur treffen hier in einmaliger Art und Weise aufeinander und verbinden sich zu einem tollen Urlaubserlebnis.

Das Schloss, heute im Besitz der Messerschmitt-Stiftung und ein tolles Beispiel moderner Denkmalpflege, bietet ein sehr umfangreiches Programm. Die permanenten und wechselnden Austellungen machen den Besuch zu einer Reise durch die Kulturgeschichte Tirols.

 

So versprechen die Ausstellungen von

Prof. Paul Flora

das Gerichtsmuseum ab 1499

die Fotoschau „Land & Leute", die Ausstellung „Kostbarkeiten und sakrale Schätze Osttirols"

die große Sonderausstellung 2012 "Über Vision und Kunst" der dreier Osttiroler Bildhauer

- Sebastian Rainer,

- Michael Lang und

- Gerold Leitner

einen unvergesslichen Tag für Groß und Klein. Zum Ensemble der Messerschmitt-Stiftung gehört auch das „Landhaus Schloss Anras****" und der „Kornkasten" aus dem 16. Jhdt. Im kleinen Restaurant und Café werden Gaumen und Augen mit heimischen Spezialitäten verwöhnt und im Naturladen feinste Naturprodukte und Kostbarkeiten angeboten.

Mehr Infos über Schloss Anras finden Sie unter: Schloss Anras

 

 

Aguntum - Römische Stadt im Gebirge - Öffnungszeiten: 01.05. - 27.10.2013

Bild der Kultur und Zivilisation

Im Mittelpunkt steht das große, aus dem Garten des Atriumhauses in das neue Gebäude transferierte Marmorbecken. Um das Becken herum gruppieren sich Funde aus Aguntum, die auch durch Nachbildungen aus anderen Fundorten erweitert wurden, um ein möglichst beeindruckendes Bild der Kultur und Zivilisation der Römerzeit in den Alpen darzustellen. Gezeigt werden an lebensgroßen Puppen die Kleidung der römischen und der einheimischen Bevölkerung, Beispiele von römischen Reliefs aus Aguntum und aus anderen Gebieten der Provinz Noricum, bei denen der Versuch gemacht wurde, die ursprüngliche Farbigkeit wieder anzudeuten, profane und sakrale Inschriften, der römische Welthandel, eine spätantike Straßenkarte ...
Aguntum wurde vor fast 2000 Jahren zur Stadt erhoben und war das Handelszentrum der Region. Wirtschaftliche Grundlage der Siedlung war in erster Linie der Handel.

Mehr Infos finden Sie unter: Aguntum

 

 

St. Nikolaus Kirche in Matrei

Die St. Nikolaus Kirche gilt als ein Juwel unter den Sakralbauten der Ostalpen. Bei den jüngsten Grabungen wurde ein Vorgängerbau aus dem 7. Jhdt. mit 11 m Länge entdeckt, ebenso eine Bestattungsurne aus dem 2. Jhdt. Von besonderer Kostbarkeit sind die romanischen Fresken im Inneren der Kirche! Der Typus einer Chorturmkirche - 2 übereinander liegende Altarräume - ist für den Alpenraum von besonderer Seltenheit.

Die Kirche kann man tagsüber zu jeder Zeit besichtigen. Sollte sie geschlossen sein, so erhält man beim nahegelegenen Bauernhof den Schlüssel

Etwa 3 km von Matrei Richtung Virgen steht links die St.-Nikolaus-Kirche im Ortsteil Ganz.

 

 

 

 

 


In Kürze folgen noch mehr interessante Infos und Fotos über kulturelle Sehenswürdigkeiten bei uns.

 

 

 

 

 
 
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